Steckbrief

Mudi
FCI Standard Nr. 238
Herkunftsland: Ungarn
Farbe: Braun, Falb, Gestromt, Grau, Schwarz, Weiß
Fell: Glänzend, Glatt, Mittellang, Wellig
Größe: Mittel
Größe Rüden: 41-47 cm
Größe Hündinnen: 38-44 cm
Gewicht Rüden: 11-13 kg
Gewicht Hündinnen: 8-11 kg

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Mudi

Erscheinungsbild
Es handelt sich um eine mittelgroβe Hütehunderasse mit einem keilförmigen Kopf. Stehohren. Die obere Linie des Körpers ist eindeutig nach hinten geneigt. Der Kopf und die Gliedmassen sind von kurzen, glatten Haaren bedeckt. Die anderen Körperpartien zeigen eine etwas längere, stark gewellte bis leicht lockige Behaarung. Es gibt verschiedene Farbvarietäten.
Wesen
Der Mudi ist auβerordentlich lernfähig, von lebhaftem Temperament, mutig, wachsam, arbeitsfreudig, aufgeweckt und anpassungsfähig.
Verwendung
Treibhund. Wegen seines mutigen Verhaltens ist er bei den Schäfern auch zum Treiben schwieriger und groβgewachsener Tierarten sehr beliebt. Er wird auch zur Treibjagd auf Wildschweine verwendet. Vorzüglicher Schutz- und Begleithund. Hund zur Rauschmittelsuche. Wach- und Alarmhund. Ausgezeichneter Agility-Hund. Liebenswerter Haushund. Wegen seiner relativ kurzen Behaarung und seiner ausgezeichneten Anpassungs-fähigkeit bietet seine Haltung auch in der Wohnung kein Problem.
Farben
• Falb. • Schwarz • Blue-merle, d.h. schwarzgesprenkelt, gestreift, gestromt oder gefleckt auf einem dunkleren oder helleren bläulichgrauen Grund. • Aschfarben. • Braun. Gering ausgedehnte, weiβe Abzeichen werden geduldet, sind jedoch unerwünscht. Ein weiβer Brustfleck mit einem Durchmesser unter 5 cm, sowie kleine weiβe Abzeichen an den Zehen sind zuläβig, aber unerwünscht. • Weiss.
Fell
Kopf und Vorderseite der Gliedmassen sind von kurzen, geraden und glatten Haaren bedeckt. An den anderen Körperteilen ist die Behaarung einheitlich stark gewellt oder leicht gelockt, dicht, immer glänzend, etwa 3 bis 7 cm lang. An einzelnen Stellen sind Haarwirbel und Haarleisten ausgebildet. Die Behaarung ist an der Hinterseite des Unterarms und des Oberschenkels am längsten und bildet dort ausgeprägte Federn.