Bandscheibenerkrankung

Bandscheibenerkrankung

Eine Bandscheibenerkrankung ist eine Erkrankung der Bandscheiben, die als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln im Rückenmark dienen. Die Bandscheiben bestehen aus einem weichen, gallertartigen Kern und einem faserigen äußeren Ring. Sie sorgen dafür, dass sich der Rücken beugen und drehen kann und absorbieren Stöße und Belastungen.

Es gibt verschiedene Arten von Bandscheibenerkrankungen, die unterschiedliche Symptome verursachen können. Eine häufige Form ist die Bandscheibenvorwölbung, bei der sich der Kern der Bandscheibe nach vorne wölbt und gegen die Wirbelsäule drückt. Dies kann zu Schmerzen im Rücken, im Bein oder im Gesäß führen und kann auch Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen verursachen.

Eine andere Form der Bandscheibenerkrankung ist die Bandscheibenprotrusion, bei der sich der Kern der Bandscheibe nach außen wölbt und gegen den Rückenmarkskanal drückt. Dies kann zu Schmerzen im Rücken, im Bein oder im Gesäß führen und kann auch Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen verursachen.

Die Behandlung von Bandscheibenerkrankungen hängt von der Schwere der Erkrankung und den Symptomen ab. Mögliche Behandlungen umfassen physiotherapeutische Übungen, Medikamente zur Schmerzlinderung und Entzündungsreduktion, Epidurale Steroidinjektionen und in fortgeschrittenen Fällen auch chirurgische Eingriffe.

Auftreten von Bandscheibenerkrankung